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Marokkoreise mit Hund – einmaliges Abenteuer entgegen aller Vorurteile

Diese Reportage erschien auch gedruckt im SCHWEIZER HUNDEMAGAZIN, Ausgabe Dezember/ Januar 2019.

MAROKKOREISE MIT HUND – einmaliges Abenteuer entgegen aller Vorurteile

Als wir uns letztes Jahr mit dem Gedanken trugen, im Winter drei Monate mit unserem Hund Monet durch Marokko zu reisen und Freunden und Bekannten von unserem Plan erzählten, waren die Reaktionen so zwiespältig und vielfältig wie dieses wunderbare Reiseland selbst.

»Spinnt Ihr? – Viel zu heiss dort!«,

war noch eine der harmloseren Äusserungen aus unserem Umfeld. Viele Hundebesitzer, die allerdings selbst noch nie dort gewesen waren, konfrontierten uns teils mit den gruseligsten Geschichten vergifteter oder misshandelter Hunde, die sie vom Hörensagen kannten.

Wir wollten uns ein eigenes Bild machen und bereiteten uns und unseren Vierbeiner entsprechend gut vor für unsere grosse Reise durch Nordafrika.

Vorbereitung ist alles

Unser erster Weg führte uns, wie immer vor langen Reisen mit Monet, zum Tierarzt unseres Vertrauens, damit unser Vierbeiner ganz sicher alle notwendigen Impfungen und Papiere für den Grenzübertritt hin und zurück hat. Hierbei sind vor allem die strengen Regularien und Fristen der EU bezüglich der Tollwut Impfung und des sogenannten Titers, des Antikörper Nachweises zu beachten (siehe dazu Infos am Ende des Textes).

Ausserdem informierte unser Tierarzt über die in Nordafrika und den mediterranen Ländern vorkommende Sandfliege, die speziell für Hunde gefährlich ist, da sie Leishmaniose überträgt. Als wirksame Vorbeugung gegen deren Stiche gab er uns ein spezielles Hundehalsband mit, das wir Monet bereits 2-3 Wochen früher auf der Anreise durch Frankreich und Spanien angelegt hatten.

Da wir uns genügend Zeit für die Reise lassen konnten und mit Monet generell keine Flugreisen unternehmen, machten wir uns mit unserem Expeditionsmobil auf den Weg, um Marokko zu erkunden. Durch Frankreich und Spanien entflohen wir Mitte Dezember 2017 dem kalten, schneereichen Winter in der Schweiz in Richtung gemässigter Wärme. Nicht nur zur Freude unseres Vierbeiners, der zwar gern reist, aber auch den heimischen Schnee sehr liebt. Ob feiner Wüstensand als Ersatz wohl dienen könnte? Wir waren gespannt.

Sind Hunde »unrein« oder doch die besseren Menschenfreunde?

Selbst wenn wir nicht viel auf Gerüchte geben, muss ich doch zugeben, dass wir nicht ganz ohne Vorurteile und »Bauchschmerzen« nach Marokko reisten, unseren Hund betreffend. Denn Marokko ist ein Land überwiegend islamischen Glaubens, in dem die Haltung Hunden gegenüber eher kompliziert ist. Im Allgemeinen gilt der Hund im Islam als »unrein«, weil dies so in einigen Schriften des Propheten Mohammed geäussert wird. Vor allem schwarze Hunde galten zu früheren Zeiten im Islam als Verkörperung des »Teufels«, was sich über die Jahre in islamischen Gesellschaften zu unbestimmten Ängsten bei den Menschen verfestigt hat, von denen vermutlich niemand mehr genau sagen kann, woher sie kommen und wie diese rational zu begründen sind. Andererseits wird aber auch davon berichtet, dass im Islam Menschen, die Not leidenden Tieren helfen, dereinst ins Paradies kommen werden. Das gilt auch für Hunde.

Nun, wir waren gespannt und mental auf alles vorbereitet.

Und wie so oft im Leben kam alles ganz anders als befürchtet. Denn Herr Monet an unserer Seite war in Marokko der eigentliche Star. Ein Türöffner zu den Herzen der Menschen und Medium für die verbale und nonverbale Kommunikation mit den Einheimischen. Selbst ältere Berber Frauen, die ins Gespräch vertieft, auf dem Boden hockend, unseren herannahenden Vierbeiner zunächst skeptisch musterten, lächelten unwillkürlich, wenn er freundlich schwanzwedelnd näher kam und sie mit respektvollem Abstand, für den wir stets sorgten, begrüsste. Lachend und gestikulierend deuteten sie dann auf Monet und sein ungewöhnliches Appenzeller Halsband, das die Berber Frauen neugierig und interessiert betrachteten. Metallschmuck hat in der Berber Kultur eine lange Tradition, so dass ihnen die Messingornamente auf dem Lederband sofort ins Auge stachen. 

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Sehr oft entstand so über unseren Vierbeiner eine nette Konversation, meist auf französisch oder eben mit Händen, Füssen und mit Gesten. Lächeln ist sowieso international. Nie hat jemand unseren Hund oder uns beschimpft, verjagt oder gar mit Steinen geschmissen. Im Gegenteil, besonders offene, mutige Marokkanerinnen und Marokkaner streichelten ihn, was beide Seiten jedes Mal genossen.

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Vor allem die Kinder waren völlig begeistert von Monet und umringten ihn sofort, wohin wir auch kamen. Zunächst immer sehr vorsichtig, denn das wird ihnen von den Eltern unmissverständlich beigebracht, da es in Marokko sehr viele wilde Hunde gibt. Aber nach ein paar Sekunden stets neugierig und mutiger.

»Comment il s’appele?« – »Wie heisst er denn?«,

war stets die erste Frage der kleinen Marokkaner, die in der Schule neben Arabisch auch Tamazight, die Sprache der Berber, und Französisch lernen. Immer wenn wir ihnen antworteten: »Monsieur Monet« mussten sie laut lachen, und spätestens dann war das Eis gebrochen. Sie riefen »Monet, Monet!!«, und unser Hund wusste gar nicht, wohin schauen und wedeln vor so viel Aufmerksamkeit.

Meine Gegenfrage: »Et toi, comment tu t’appeles?«,

führte jedes Mal zu Annäherung und Kommunikation mit den Kleinen. So wurden wir ganz schnell warm mit Mohammed, Said, Fatima, Aicha, Rachid, Saida und vielen anderen. Die mutigsten  unter ihnen fragten uns schüchtern, ob sie Monet streicheln dürften, was sie dann sehr vorsichtig und respektvoll mit einem stolzen Lächeln taten.

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An manchen Orten, wo wir länger verweilten, kamen die Kinder nach ein paar Tagen »Monet« rufend auf uns zu und waren glücklich, wenn eines von ihnen unseren Hund an der Leine führen durfte. Natürlich wurde dann gerecht abgewechselt, jeder der wollte, kam einmal an die Reihe. Da wir einen überaus friedlichen, kinderlieben und sehr geduldigen Hund haben, gab es überhaupt keine Probleme. Nur glückliche Kindergesichter. Und weil die Kinder so gut auf Monet aufgepasst hatten, gab es anschliessend eine Belohnung von uns.

Generell gaben wir marokkanischen Kindern nur dann etwas, wenn sie eine kleine Gegenleistung dafür erbrachten. Denn das Königshaus und die Regierung Marokkos kämpfen gegen das Betteln der Kinder mit Aufklärungsvideos und vor allem mit Schul- und Ausbildung für alle, so dass wir Touristen und Reisenden diesen Bemühungen nicht entgegen handeln sollten. Leistung, und sei sie noch so klein, soll sich lohnen.

Die meisten Marokkaner waren überaus freundlich zu uns und zu unserem Hund, da das Land wirtschaftlich neben dem Agrarwesen vor allem auf den Tourismus setzt. Wir fühlten uns auch zu jeder Zeit sehr sicher, obwohl wir mit unserem Reisemobil nicht nur auf offiziellen Campingplätzen standen, sondern oft allein in der wunderschönen, wilden Landschaft.

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Gibt es da nicht viele, wilde, verwahrloste und aggressive Hunde?

Der eine oder andere Hundebesitzer wird sich nun fragen, wie es mit den vielen wilden Hunden Marokkos aussieht? Auch hier erlebten wir eine positive Überraschung.

Wir trafen sehr viele wild lebende Hunde, die oft in Rudeln unterwegs sind. Da sie auf sich allein gestellt sind, reagieren sie Menschen und anderen Hunden gegenüber eher zurückhaltend und vorsichtig, jedoch niemals aggressiv, sofern sie nicht krank oder schwer verletzt sind. Die meisten haben wir ebenfalls in Ruhe gelassen und versucht, sie nicht zu nah an Monet heranzulassen, da man ihnen aus der Ferne nicht ansieht, ob sie Parasitenbefall haben. Einige, meist Einzelgänger, die zutraulicher waren und sich in der Nähe unseres Reisemobils aufhielten, haben wir ab und zu mit Monets Trockenfutter gefüttert, wenn sie uns hungrig und sehr dünn erschienen. Sie dankten es uns mit der nächtlichen Bewachung unseres Mobils. Nach einigen Tagen war es oft schwer und vor allem für mich sehr hart, sie wieder allein zurücklassen zu müssen.

Denn es gibt dort wirklich sehr viele, wunderbare Hunde und unglaublich schöne Mischungen. Das ist für Hundeliebhaber mitunter das Schwierigste in Marokko, wie in so vielen südlichen Ländern: Man kann sie leider nicht alle mitnehmen und retten. Auch nicht, wenn einem noch so viele kleine, süsse Welpen über die Füsse purzeln.

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Glücklicherweise gibt es viele Marokko Langzeit Reisende, die sich einem der Findelhunde annehmen. Was kein Problem ist, wenn man den Hund fachgerecht bei einem marokkanischen Tierarzt (in den grossen Städten) untersuchen, den europäischen Vorgaben gemäss impfen und mit den nötigen Papieren ausstatten lässt, wobei auch hier der Tollwut Titer zwingend ist, um mit dem Hund überhaupt in die EU einreisen zu dürfen. Für die Einreise marokkanischer Hunde in die EU muss allerdings eine Wartezeit von 3 Monaten in Kauf genommen werden zwischen der Titer Blutentnahme und der endgültigen Einreise in die EU. Sinnvoll erscheint hier eine Kontaktaufnahme mit einer Vermittlungsstelle vor der Reise, damit der zu adoptierende Hund von dort bereits für eine Mitnahme nach Europa entsprechend vorbereitet werden kann.

Wir kennen inzwischen einige Reisende, die überglücklich sind mit ihrem marokkanischen Findelhund, den man über Tierhilfe Organisationen in Europa oder Rettungsstellen vor Ort und über deren Internetseiten kennenlernen und vermittelt bekommen kann. Oder als Pate im Tierschutz für einen Hund im Land.

Entgegen aller Befürchtungen erlebten wir auch, dass sehr viele Einheimische sich um wilde Hunde oder deren Welpen kümmern, sie füttern und inzwischen auch selbst einen Hund als Haustier halten. In den Ballungsgebieten um die Grossstädte herum ist der Umgang mit wilden Hunden aufgrund des sozialen Dichtestresses leider oft noch aggressiv und brutal.

Auf dem Land haben wir das nie erlebt. Viele der nomadisch lebenden Berber halten sowieso seit jeher Wach- und Hütehunde für ihre Tierherden. Auch solche trafen wir auf unseren unzähligen Wanderungen und Spaziergängen in den Bergen und Hügeln des Anti-Atlas oder an der Küste. Wohlwissend, dass diese Hunde zur Verteidigung der Herde erzogen wurden, machten wir jedes Mal einen grosszügigen Bogen um sie und verständigten uns auf Distanz mit den Hirten via Handzeichen. Das hat immer sehr gut funktioniert, da die Hütehunde wirklich sehr gut auf ihr eigenes Rudel geprägt sind und stets in ihrem Revier bleiben. Und weil die Hirten freundliche, gelassene und respektvolle Menschen sind, fern jeglichen Zivilisationsstresses.

Berge, Oasen und viel Me(h)er – Ein Paradies für Reisende mit Hund und Wohnmobil

Wer als individuell Reisender, möglichst mit eigener Bleibe in Form eines Reisemobils, ebenfalls dem Zivilisations- und sozialen Dichtestress mitteleuropäischer Ballungsräume entkommen möchte, herrliche Landschaften, Ruhe und das Alleinsein zu schätzen weiss und mehr Zeit als die üblichen zwei bis drei Wochen Ferien investieren kann, für den ist Marokko abseits der Hotspots Marrakesch, Fez und Agadir das optimale Reiseland. Auch mit Hund.

Denn kein anderes Land, das wir bisher bereist haben, scheint so viele unterschiedliche und dabei faszinierende Landschaften in sich zu vereinen, wie der westliche Maghreb Staat. Unendliche Auslaufmöglichkeiten für Mensch und Vierbeiner garantiert.

Vor allem der Süden Marokkos um den Anti-Atlas hat es uns sehr angetan. Mit milden Temperaturen im Winter bietet die Region unendliche Wandermöglichkeiten. Sei es in den fruchtbaren Oasen und Schluchten bei Amtoudi, wo hohe Palmen Schatten bieten und Granatapfelbäume, Argan- und blühende Mandelbäume den Weg säumen, der an leise plätschernden, schmalen Bewässerungsgräben entlang führt. Oder auf den luftigen Berghöhen der einmalig gefärbten Felsen des ältesten Gebirges Marokkos, wo hie und da alte Lagerspeicher-Festungen, sogenannte Agadire, weit ins Land blicken und von vergangenen Zeiten zeugen.

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Als sehr authentischen, überschaubaren Ort, den man auch sehr gut mit Hund besuchen kann, entdeckten wir Tafraoute, das Berberstädtchen auf 1’080m Höhe im Anti-Atlas. Bekannt für seine bizarren Felsformationen, deren grosse, runde Steine teils auf den Zehenspitzen zu balancieren scheinen, ohne seit Jahrtausenden herabzufallen.

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Ausserdem interessant, vor allem für Vierbeiners Frauchen: Tafraoute ist berühmt für die wunderschön farbigen und bunt bestickten Babouches, Lederschuhe und -schlappen im typisch marokkanischen Stil. Sehr bequem und mit echten »Pirelli-Sohlen« auch durchaus haltbar.

Von hier aus gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen in die umliegenden Hügel, die abends im Sonnenuntergang glutrot leuchten.

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Auf dem grossen, freien Stellplatz trifft man als Mobilreisender so manche Gleichgesinnte aus aller Welt. Auch Monet schloss hier schnell Freundschaften mit anderen Reisehunden und mit einheimischen, friedlichen Streunern.

Die Atlantikküste Südmarokkos ist an Schönheit kaum zu überbieten, sofern man die touristischen Hotspots um die Stadt Agadir weiträumig meidet. Es gibt charmante, kleine Surferorte wie z.B. Imsouane, die mit ihrem morbiden Charme vor allem im Winter nur wenige, hartgesottene Surf Freaks anlocken.

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Mit seinen bizarren, hügeligen Felsenküsten bietet die Gegend um Imsouane unendliche Auslaufmöglichkeiten für Hundewanderer. Und zwar ohne Leinenzwang, weil man hier stundenlang sowieso niemanden trifft, weder Mensch noch Hund.

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Und falls doch, sind alle sehr entspannt. Auch die hier lebenden Hundekolonnien, die gemeinsame Strandspaziergänge unternehmen und sich ab und zu ein »All-you-can-eat« -Container Buffet gönnen.

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marokkoreise mit hund-marokko mit hund-marokko-infos marokko mit hund-imsouane-dalmatiner-wilde hunde-nurmutDarunter sind wahre Schönheiten wie z.B. ein elegantes Dalmatiner Mädchen, in das wir uns verliebten.

Am endlos langen Sandstrand von Sidi Kaouki durfte Herr Monet das erste Mal in seinem Leben die Bekanntschaft freilaufender Dromedare machen. Und eines Esels, der den Fang der marokkanischen Fischer direkt vom Atlantik an unser Reisemobil in die Pfanne transportierte.

Obwohl ein touristischer Hotspot und in jedem Reiseführer zu sehen, gefiel uns ausserhalb von Hochsaison und Wochenende der berühmte Felsbogen von Legzira und seine Umgebung sehr gut. Perfekter Hundestrand und oberhalb der Steilküste endlose Spaziermöglichkeiten mit Traumaussichten.

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Ein absolutes Highlight für uns waren in Marokko die Wüstenregionen mit ihren feinen Sanddünen, die wir allein schon wegen Monet aufsuchen mussten, um ihm im Winter adäquaten Schnee-Ersatz bieten zu können. Wir besuchten sowohl die Sandwüste des Erg-Chegaga bei Mhamid, wo wir auf eigene Faust mit Monet eine stundenlange Wüstenwanderung unternommen haben auf der Suche nach der letzten Palme.

Als auch die berühmten rotgoldenen Dünen des Erg Chebbi, wo wir inmitten des grossen Sandkastens ein paar Tage unser Reisemobil platzierten, um einmalige, einsame und vielleicht auch die kitschigsten Sonnenuntergänge unseres Lebens zu geniessen.

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Wer einmal mit seinem geliebten Vierbeiner im Arm auf dem Gipfel einer warmen Sanddüne im Abendlicht sass, barfuss mit den Zehen im Puderzucker Sand spielte und dabei auf das goldene Wüstenmeer ringsum blickte, der weiss, was Glück ist. Und wer autark mit Reisemobil und Hund durch Marokko mit seinen freundlichen Menschen und faszinierenden Landschaften reist, der wird das auch erfahren.

nurMut..es ist nicht immer so, wie es zu sein scheint, sondern oft viel besser! 

Hier noch die wichtigsten Infos für Reisende mit Hund in Marokko zusammengefasst:

To do’s für den Hund:

  • Heimtierausweis (mit allen EU Impfungen) & Chip
  • Regelmässige, gültige Tollwutimpfung
  • Tollwut Titer-Antikörper Bestimmung, frühestens 30 Tage nach Impfung (einmalig, gilt für immer)
  • Scalibor Anti-Parasiten Halsband gegen Sandfliegen (2-3 Wochen vor Marokkoreise anlegen, schützt 6 Monate)
  • Erste-Hilfe-Notfall-Set vom Tierarzt zusammenstellen lassen
  • Grosse Plastikspritze, um bei ev. Lebensmittelvergiftung Salzlösung einzuflössen für Brechreiz
  • Entwurmungstabletten

Wetter, Klima, Regionen

  • November – Februar
    Nordmarokko: kühl & viel Regen, wenige sonnige warme Tage
    Hoher Atlas:    viel Schnee & teils unpassierbare Strassen
    Südmarokko:  tagsüber sonnig, warm, grün & blühend, nachts kühl
  • März – Mai
    Nordmarokko: angenehm warm, grün & blühend, wenig Niederschlag
    Hoher Atlas:    mässig warm, Tauwetter, Frühlingsbeginn
    Südmarokko:  tagsüber sonnig, sehr warm, nachts kühl, selten Niederschlag
  • Juni – Oktober
    Mit Hund nicht zu empfehlen, da viel zu heiss und trocken.
    Empfehlenswerte Reisezeit mit Hund zwischen Februar und Mai.

Unsere persönlichen Highlights:

 

Diese Reportage von mir erschien auch gedruckt im SCHWEIZER HUNDEMAGAZIN, Ausgabe Dezember/ Januar 2019.

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